Chaos4Kids 2

Unsere Jugendveranstaltung Chaos4Kids geht in die nächste Runde! Nachdem wir den Proof-of-Concept bestanden haben, möchten wir am Samstag, den 12.5.2012, ab 14 Uhr wieder unsere Tore für Jugendliche ab 12 Jahren öffen. Wir bieten euch einen Lötkurs, eine Einführung in die Programmierung und andere Themen. Die weiteren Themen der Workshops werden von euch bestimmt. Unsere Mitglieder stehen jedem mit ihrem Wissen zur Seite.
Ihr habt eine tolle Idee für ein kleines Projekt? Schlagt es einfach vor und wir schauen wie wir es zusammen umsetzen können.

Wenn ihr mit mehreren Personen kommen wollt, bitten wir euch, uns vorher kurz unter kontakt@cccmz.de Bescheid zu geben, damit wir sicher stellen können dass genug Betreuer und Material vorhanden sind.

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Chaos4Kids diesen Samstag!

Lust mehr übers Hacken zu erfahren oder einfach mal bei einem gemütlichen Beisammensein an Technik zu basteln? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Wir – der Chaos Computer Club Mainz/Wiesbaden – bieten am 14.04.2012 um 14 Uhr, das erste Mal ein Treffen für junge Hacker, Häcksen und die, die es werden wollen, an. Themen und Workshops werden von euch bestimmt. Wir stellen euch unser Wissen und Material für alle was ihr machen wollt zur Verfügung.

Was braucht man dazu? Nichts – alles was Du brauchst ist Lust und Spaß.
Bei unserem ersten Treffen wollen wir mit euch den Fahrplan für die nächsten Termine setzen – wir planen, Workshops zum Löten und Programmieren, sowie einen Vortrag zum Thema “Was ist eigenlich Hacken?” anzubieten.
Du kannst auch gerne deine Freunde einladen, wenn Du glaubst, dass sie genau so für Technik zu begeistern sind wie Du.
Im Anschluss findet bei uns ein Starcraft-Abend statt, bei dem wir uns ausgewählte Replays ansehen werden. Auch hierzu bist Du natürlich herzlich eingeladen.

Damit wir genug Zeit für alle haben, sind die Plätze begrenzt. Bitte meldet euch bis spätestens Freitag per E-Mail unter (kontakt@cccmz.de) an!

Wir freuen uns!

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Datensparsamkeit fängt beim Einwohnermeldeamt an

Alle reden vom Datenschutz und von der Datensparsamkeit, der Staat gibt uns das Recht auf Informationelle Selbstbestimmung als ein Grundrecht auf Datenschutz an die Hand.

Doch schützt der Staat unsere Daten per se auch wie versprochen? – Im Prinzip schon, denn das Verprechen umfasst standardmäßig nicht viel.  Die meisten werden sich sicher noch erinnern, dass sie nach einem Umzug und ihrer Ummeldung in der neuen Stadt innerhalb kürzester Zeit eine AOL-CD im Briefkasten hatten und auch Post von der GEZ nie lange auf sich warten lies.

Doch woher wissen alle so schnell über den neuen Einwohner bescheid? – Ohne weitere Maßnahmen wird ein Teil der persönlichen Daten, die man bei der Ummeldung auf dem Einwohnermeldeamt angegeben hat, Behörden und Firmen zur Verfügung gestellt, ganz legal. Insbesondere Adressbuchverlage greifen auf diese Daten zurück.

Was kann ich dagegen tun? – Nahezu alle Städte stellen hierzu ein Formular bereit, den sogenannten Antrag auf Auskunftssperre. Der Antrag umfasst zwei Teilbereiche, einmal einen Antrag auf Übermittlungssperre und einen auf Auskunftssperre, diese beinhalten folgende Punkte:

Weitergabe der persönlichen Daten …

  • … an Religionsgemeinschaften des Ehepartners
  • … zu Altersjubiläen (z.B. an Zeitungen) und Ehejubiläen
  • … an Parteien / Wählergruppen
  • … Adressbuchverlage
  • … zum automatischen Abruf über das Internet
  • … zum Zwecke der Direktwerbung
  • … an das Bundesamt für Wehrverwaltung

Zusätzlich besteht bei Gefahr für Leben, Gesundheit und persönliche Freiheit noch die Möglichkeit für die Dauer von 2 Jahren eine vollständige Auskunftssperre über die eigenen Daten beim Einwohnermeldeamt zu verhängen. Diese muss aber begründet werden, wozu in der Regel ein Gerichtsurteil oder ähnliche handfeste Gründe anzuführen sind.

Alle anderen Punkte sind unbefristet gültig, wenn man einmal entsprechende Übermittlungs-/Auskunftssperre verhängt hat.

Den Antrag auf Auskunftssperre kann man jederzeit beim Einwohnermeldeamt abgeben, auch wenn man schon in entsprechender Stadt gemeldet ist. Die Erfahrung lehrt, dass man das Formular (Links für Mainz und Wiesbaden) vorher ausfüllen und ausdrucken sollte, des Weiteren ist die kurze Lektüre des Wikipedia-Artikels zum Recht auf Informationelle Selbstbestimmung von Vorteil, um blöden Fragen seitens der Sachbearbeiter(innen) aus dem Weg zu gehen (“Oh, Ihnen ist die Rechtslage bekannt”).

Vergesst nicht, den Personalausweis zum Einwohnermeldeamt mitzunehmen, sonst sträuben die sich gegen die Annahme des Antrags ;-)

Viel Erfolg!

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Vortrag «STOP ACTA» am 12.02.2012, 20 Uhr, Cafe Klatsch

An diesem Samstag (11.02.2012) finden Deutschlandweit Demos gegen #ACTA statt. Auch hier in Mainz und in Frankfurt.

Bei ACTA geht es um ein seit 2008 zwischen diversen Staaten geheim verhandeltes Abkommen. ACTA steht dabei für «Anti-Counterfeiting Trade Agreement» und soll im wesentlichen zur Bekämpfung von Produktpiraterie genutzt werden.

Enorm problematisch dabei ist aber, dass es das jetzige, schon lange veraltete, Urheberrecht zementieren würde. Ein weiterer Kritikpunkt ist die komplette Intransparenz des Abkommens. Wir sehen es als enorm problematisch an, dass ein solches Abkommen mit derart weitreichenden Folgen (Internetzensur, flächendeckende Telefon- und Internetüberwachung,…) unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wird.

Zusätzlich gibt es diesen Sonntag (12.02.2012) einen Vortrag von Againstreality zum Thema STOPP ACTA in Zusammenarbeit mit dem Café Klatsch.

Thema wird natürlich ACTA und die Handlungsmöglichkeiten, die mündigen Bürgern noch bleiben, sein.
Der Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt 20 Uhr. Wir hoffen euch das Thema bei leckeren Heißgetränken und dem ein oder anderen Bier etwas näher bringen zu können und freuen uns auf zahlreiche Besucher.

Adresse:
Café Klatsch
Marcobrunnerstr. 9
65197 Wiesbaden

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EOAMV

Vom 04.02.2012 bis zum 05.02.2012 fand die außerordentliche Mitgliederversammlung des CCC e.V. in Wiesbaden statt. Etwa 140 Vereinsmitglieder haben sich im Bonhoefferhaus in Wiesbaden mit dem umstrittenen Ausschluss von Daniel Domscheit-Berg aus dem CCC (http://www.ccc.de/de/updates/2012/amv2012) beschäftigt. Mit 15 Helfern haben wir uns dabei um die Organisation und das leibliche Wohl gekümmert. Für alle Besucher haben wir WLAN, Hotdogs, Chilli, Mate, Popcorn und gute Laune bereit gestellt. Samstag Abend wurde dann noch ausgelassen bei uns im Space gefeiert und bei Tschunk und Mate über nicht ganz so ernste Themen geredet.

An dieser Stelle wollen wir uns noch mal ganz herzlich bei allen Erfas und Chaostreffs für den reibungslosen Ablauf bedanken und freuen uns, dass alles so gut geklappt hat.

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